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Spendenbericht 2015 Heilsarmee
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Öffentlichkeitsarbeit

90 Jahre Heilsarmee in Österreich  -  Pressetext zur Pressekonferenz am 11.05.2017

 

Die Gründung der Heilsarmee in Österreich
Die Gründung der Heilsarmee fiel in die unruhige Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Vieles war im Umbruch, die Weltwirtschaftskrise traf auch Österreich, große Armut und politische Unruhen prägten das Alltagsleben.
Kapitänin Selma Freud scharte 1926 einige engagierte MitstreiterInnen um sich. Fest entschlossen beabsichtigten sie die Gründung der Heilsarmee in Österreich. Die ersten Versammlungen hielten sie unter der Schirmherrschaft der Methodistenkirche ab.
In Schulen wurden Vorträge über die Heilsarmee gehalten und in Parks fanden öffentliche Versammlungen statt. Im Mai 1927 kam die Erlaubnis aus dem Hauptquartier, die Heilsarmee in Österreich offiziell zu gründen. Es entstanden mehrere Gemeinde-Versammlungsorte, die Heilsarmee nennt sie Korps, mit ehrenamtlichen und sozialdiakonischen Aktivitäten. Einfache Gottesdienste wie Bibel-Lehrstunden gaben den Menschen Halt und Orientierung in dieser Zeit.
In der Kolonitzgasse im 3. Bezirk stand ein Obdachlosenheim, das die Heilsarmee 1930 erwarb und daraus ein, für die damalige Zeit, modernes Wohnheim aufbaute. Dort fanden 600 Menschen Obdach und es wurden täglich über 1200 Mahlzeiten ausgeteilt.
In der Nazi- und Kriegszeit erlebte die Heilsarmee starke Einschränkungen. Sie durfte nicht mehr uniformiert auftreten und keine offiziellen Versammlungen abhalten. So traf man sich im Verborgenen und pflegte die Gemeinschaft weiter. Das große Männerheim wurde gegen Ende des Krieges durch einen Bombentreffer zerstört.
Nach dem Krieg kamen mit den Alliierten auch spezielle Teams der Heilsarmee nach Österreich, die sich um heimkehrende Soldaten kümmerten und bei Familienzusammenführungen halfen.
In der Nachkriegszeit engagierte sich die Heilsarmee wieder mehr für Obdachlose und eröffnete in den 1950er-70er Jahren drei große Obdachlosenheime in Linz und Wien.
In Wien wurde 1947 ein Heim in der Liechtensteinstraße für 100 Frauen eingerichtet und 1958 im 2. Bezirk ein Männerheim mit 100 Schlafplätzen – ein Vorläufer des heutigen SalztorZentrums. Diese Einrichtungen waren große Notschlaflager und einige Menschen wohnten jahrzehntelang in Mehrbettzimmern mit bis zu acht Betten, ohne eigene Privatsphäre. Die BewohnerInnen mussten tagsüber das Haus verlassen und konnten erst am Abend zurückkehren. Kochen war wegen Brandgefahr nicht erlaubt und das Duschen war nur im Keller möglich. Alle Obdachlosenherbergen, wie sie damals hießen, hatten diesen Standard und es gab auch kein qualifiziertes Personal, das für Beratung sorgen konnte. Das betraf private als auch städtische Einrichtungen. Viele Heime waren am Stadtrand mit schlechter Verkehrsanbindung angesiedelt. Wohnungslose, sogenannte „Sandler“, sollten aus dem Stadtbild möglichst fern gehalten werden.

Ende der 80iger Jahre setzte ein Umdenkprozess ein. Die Gemeinde Wien löste langsam die großen Massenquartiere auf und private Träger verbesserten ihre Angebote. SozialarbeiterInnen wurden eingestellt, um mit wohnungslosen Menschen Perspektiven zu erarbeiten. Das Ziel war nicht mehr die Unterbringung, sondern die Verselbstständigung. Es entstanden neue, innovative Wohnprojekte, wie die von der Stadt Wien geförderten „ARGE Wohnplätze für Bürger in Not“.

Angebote der Heilsarmee Österreich


Gemeindearbeit – Korps
Das Korps ist die christliche Gemeinde der Heilsarmee mit vielfältigen sozialdiakonischen Angeboten und Gottesdiensten.
Der besondere Geist der Heilsarmee in Österreich ist, dass wir mit den unterschiedlichsten Professionen, Kulturen, Lebensstilen und Weltanschauungen eine gute und professionelle Zusammenarbeit in gegenseitigem Respekt gewährleisten. Es ist ein Beweis dafür, dass es möglich ist, dass tief Gläubige und überzeugte Nicht- oder Andersgläubige in einem christlich verankerten Werk zusammen arbeiten können und sich in einer gemeinsamen Sprache verständigen lernen. Der Wille zu gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Wertschätzung ist wohl das Geheimnis für die Innovationskraft, die in der Heilsarmee Österreich lebt.

 

Die Heilsarmee hat sich darauf spezialisiert, psychisch beeinträchtigte Wohnungslose zu unterstützen und zu betreuen.


Männerwohnheim SalztorZentrum
Das SalztorZentrum (STZ) ist ein Übergangswohnheim für volljährige, wohnungslose Männer. Das STZ hat niederschwellige Aufnahmekriterien und bietet 54 Wohnplätze – für Bewohner mit und ohne psychische Erkrankung. Neben der Wohnungslosenhilfe und der psychosozialen Betreuung gibt es die Möglichkeit an gemeinsamen Aktivitäten teil zu nehmen. Das stärkt die sozialen Kompetenzen und schafft Gemeinschaft.


Betreutes Wohnen
Das Betreute Wohnen ist ein Angebot für volljährige, wohnungslose Frauen und Männer auf dem Weg zu einem eigenverantwortlichen Leben. Das Ziel ist, in Übergangswohnungen mit insgesamt 54 Wohnplätzen (Einzelwohnungen und Wohngemeinschaften), innerhalb von 1-2 Jahren, eine eigene Wohnung zu finden.
Sozial Betreutes Wohnhaus „Haus Erna“
Das Sozial Betreute Wohnhaus "Haus Erna" bietet 60 Männern eine dauerhafte Wohnmöglichkeit in kleinen Einzelwohnungen und die Begleitung durch ein multiprofessionelles Team. Freizeitangebote und –gestaltung runden das Angebot ab.


Mobile Wohnbegleitung
Die Mobile Wohnbegleitung (MOWO) richtet sich an Frauen und Männer, die aus einer Übergangswohneinrichtung in eine eigene Wohnung ziehen und beim eigenständigen Wohnen sozialarbeiterische Unterstützung benötigen. Zusätzlich bietet die MOWO ehemaligen KlientInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe eine Beratungsstelle an: kostenlos und ohne Anmeldung können brisante Themen rund ums Wohnen mit einer Sozialarbeiterin persönlich oder telefonisch besprochen werden.


Abstinenz Wohngemeinschaft
Die Abstinenz WG ist eine Wohngemeinschaft für abstinent leben wollende alkoholkranke Menschen. Sie ist das jüngste Projekt der Heilsarmee.  
 
Die Heilsarmee beschäftigt derzeit in Österreich über 60 Angestellte. Zudem sind viele ehrenamtliche HelferInnen für uns tätig. Menschen, die wir in unserer Arbeit unterstützen, brauchen Hoffnung und Orientierung. Wir begegnen ihnen mit christlicher Nächstenliebe und professioneller Hilfe. Die Heilsarmee Österreich ist mit 90 Jahren eine überlebensstarke Bewegung, die bereit ist, auch über Wien hinaus zu wachsen.

90 Jahre Heilsarmee in Österreich
Geschichte und aktuelles Angebot der Heilsarmee Österreich
Pressetext zur Pressekonferenz am 11.05.
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Jahresberichte

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Spendenbericht Heilsarmee

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