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Spendenbericht 2015 Heilsarmee
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Abstinenz Wohngemeinschaft

Die Methode der Heilsarmee: der ganzheitliche Ansatz
Die Methode der Heilsarmee: der ganzheitliche Ansatz

Abstinenz Wohngemeinschaft 

Büro: Franzosengraben 12/4B , 1030 Wien


Das Angebot unserer neuen Wohngemeinschaft bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Wohnungslosenhilfe und Suchthilfe und bietet 5 langfristige Wohnplätze für:

  • alleinstehende wohnungslose Männer und Frauen,
  • die eine Doppeldiagnose haben, also sowohl von Alkoholsucht, als auch mindestens einer weiteren psychischen Erkrankung betroffen sind, und zudem
  • langzeitwohnungslos und/oder im bestehenden System der WWH bisher gescheitert sind.
  • die selbstständig wohnen können und
  • das Ziel der Alkoholabstinenz haben und die Angebote der Suchtkrankenhilfe zu dieser Zielerreichung in Anspruch nehmen.

 

Die Betreuungsziele der Abstinenz WG

Mit unserem Konzept der Abstinenz-WG wollen wir dem häufig eintretenden Drehtüreffekt zwischen Wohnungslosen- und Suchthilfe und der damit verbunden Negativspirale entgegenwirken und mit den BewohnerInnen folgende Ziele erreichen:

  •  Ein dauerhaftes, stabiles und möglichst unabhängiges Wohnen,
  • Partizipatives Zusammenleben,
  • Soziales Netz durch familienähnliche Strukturen,
  •  Eine Erhöhung der Anzahl der abstinenten Tage,
  • Verringerung stationärer Therapieaufenthalte nach Rückfällen bzw. psychischen Krisen,
  • Schnelles Auffangen in Krisen,
  • Positivspirale: Ein solches Wohnangebot fördert die Abstinenz der BewohnerInnen und eine erhöhte Abstinenz wiederum fördert die persönlichen Ressourcen stabil zu wohnen.

 

Methodischer Ansatz

Als Methode dient uns der ganzheitliche Ansatz der Heilsarmee. Ziel ist es den BewohnerInnen durch eine abgesicherte Wohnmöglichkeit, sinnvolle Beschäftigung, gesellschaftliche Teilhabe und ein förderndes Umfeld, Sicherheit und sinngebende Lebensinhalte zu ermöglichen, und sie dabei zu unterstützen Selbstwert zu entwickeln bzw. zu steigern.
Dieser Ansatz wird im Projekt der Abstinenz-WG umgesetzt durch

  • stabiles und möglichst unabhängiges und selbstständiges Wohnen in der WG. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit eines dauerhaften Wohnplatzes. Die BewohnerInnen können, sofern sie es wünschen, dort bleiben.
  • sinnvolle Beschäftigung durch Ankoppelung in bestehende heilsarmeeinterne oder externe Angebote - ARBEIT
  • ein hohes Maß an Selbstgestaltung Ihres Zusammenlebens, Inklusion ins Wohnumfeld und in bestehende Angebote, die für alle Menschen offen stehen, sowie die finanzielle Ermöglichung kulturelle und sportliche Angebote in Anspruch zu nehmen - TEILHABE
  • das Erleben von Gemeinschaft und gegenseitigem Empowerment mit und durch andere BewohnerInnen, unterstützt und verstärkt durch die sozialpädagogische Unterstützung und Anleitung, sowie die ehrenamtlich tätigen Buddys - FÖRDERUNG
  • Die BewohnerInnen der WG leben vor Ort selbstständig miteinander. Sie werden dabei durch die ambulante Betreuung einer/s Sozialpädagogin/Sozialpädagogen unterstützt, die/der vor allem folgende Angebote setzt

 

Angebote für BewohnerInnen

  • Regelmässige Gruppengespräche und gemeinschaftsfördernde Aktivitäten in der WG
  • Regelmässige Einzelkontakte im Büro, bei Begleitungen, etc.
  • Beziehungsarbeit
  • Psychosoziale Gespräche, Reflexions-, Entlastungs-, und Motivationsgespräche
  • Krisenintervention bei psychischen Krisen und Alkoholrückfällen der BewohnerInnen
  • AnsprechpartnerIn in Krisen und bei Entscheidungsprozessen
  • Vermittlung in Tagesstruktur/Arbeit/Beschäftigung 
  • Freizeitgestaltung
  • Anleitung und Koordination der Ehrenamtlichen (Buddys)
  • Teambesprechungen mit den Ehrenamtlichen
  • Enge Kooperation mit der Suchthilfe Wien und Sozialpsychiatrischen Einrichtungen

 

Freiwillige gesucht

Die Arbeit von Freiwilligen ist ein wichtiges Element in der WG. Diese übernehmen jeweils eine Buddyfunktion. D.h. sie sind  Bezugsperson für eine/n BewohnerIn. Jede/r BewohnerIn hat mehrere Buddys.
Zu den Tätigkeiten eines Buddys zählen:
-    Kontakt pflegen
-    Besuche im Krankenhaus
-    Hinführen zu sinnstiftender Beschäftigung
-    Gruppenaktivitäten mit den WG-BewohnerInnen


Das Anforderungsprofil der Buddys umfasst:
-    Verständnis für Alkoholerkrankung, Rückfälle, menschliche Schwächen
-    Gemeinschaftsfähigkeit
-    Langfristiges freiwilliges Engagement
-    Verlässlichkeit
-    Motivationsfähigkeit
-    Gefestigte Persönlichkeit


Die Rahmenbedingungen für die Tätigkeit umfassen:
-    Selbstgestaltung der Tätigkeitszeiten
-    Einbindung in ein Team
-    Fortbildungsmöglichkeiten

-    Haftpflicht- und Unfallversicherung

 

Kontakt

Barbara Schmallegger
Operative Leitung Abstinenz WG
Franzosengraben 12/4B
A-1030 Wien
T +43 1 890 13 17 4019
F  +43 1 890 13 17 4055
barbara.schmallegger@heilsarmee.at

Kontaktformular

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